Eine Rufschädigung im Internet kommt häufiger vor, als es vermutet wird und den Betroffenen lieb ist. Sie ist ein ernster Vorfall und darf nicht als Kavaliersdelikt behandelt werden. Es gibt allerdings Abhilfe: Durch das Reputations Management einer PR Agentur lässt sich der Ruf wieder herstellen.

Merkmale der Rufschädigung

Die Rufschädigung im Internet tritt in verschiedenen Formen auf. Ihre Merkmale können sein:

  • #1 Es verbreitet jemand regelrechte Lügen über Sie. Dagegen lässt sich auch strafrechtlich vorgehen (siehe weiter unten).
  • #2 Auf Verkaufsplattformen erscheinen unter Ihren Produkten gehäufte negative Rezensionen. Diese wirken sachlich, doch die Häufung beschädigt Ihren Ruf. Dabei erscheint jede einzelne Rezension sogar fundiert. Oft steckt Ihre Konkurrenz dahinter.
  • #3 Über Sie sind Gerüchte im Umlauf. Diese mischen tatsächliche Fakten mit Halbwahrheiten und Lügen, wobei die Hintergründe und auch der eigentliche Ursprung schwer überprüfbar sind.

Die #1 Lügen wirken zwar sehr verstörend, lassen sich aber nötigenfalls mit einer Strafanzeige aus der Welt schaffen. Schwieriger ist es, gegen #2 und #3 vorzugehen, weil die Beweislage dünn ist und die Menschen Gerüchten und Halbwahrheiten viel eher glauben als überzogenen Lügen. In so einem Fall hilft Ihnen auf jeden Fall die PR Agentur Bettertrust.

Juristisches Vorgehen gegen eine Rufschädigung

Die justiziable Rufschädigung erfasst das deutsche Strafgesetzbuch in den §§ 186, 187 (üble Nachrede und Verleumdung). Eine Beleidigung fällt unter § 185 StGB. Gegen all das können Sie Anzeige erstatten. Wenn der Absender der betreffenden Einträge zu ermitteln ist, drohen ihm folgende Strafen:

  • § 185: Geld- oder Freiheitsstrafe bis zwei Jahre (in schweren Fällen)
  • § 186: Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr
  • § 187: Geld- oder Freiheitsstrafe bis zwei Jahre (in schweren Fällen)

Sollten Sie über ein einschlägiges Urteil gegen den Absender verfügen, können Sie oder können wir für Sie bei Google einen Löschantrag für den betreffenden Sucheintrag stellen. Die juristische Verfolgung einer Rufschädigung ist aber in der Praxis nicht einfach. Sehr schwer wird sie, wenn die Lügen oder Gerüchte anonym verbreitet werden. Beachten Sie zudem, dass Sie auch bei einem gerichtlichen Vorgehen nachfolgend ein Reputations Management über unsere PR Agentur benötigen, weil „irgendwas immer hängen bleibt“, wie wir alle wissen. Die Leser haben die Lüge über Sie wahrgenommen: Nun müssen sie auch die Richtigstellung mitbekommen. Das erfordert einigen Aufwand. Allein schon die juristische Verfolgung ist deshalb schwer, weil das Gericht entscheiden muss, ob es sich um eine echte Ehrverletzung aufgrund falscher Tatsachenbehauptungen oder um eine freie Meinungsäußerung handelt. Solche Fälle landen regelmäßig vor Gericht. Ein einfaches Beispiel: Eine Person sucht ein Restaurant auf und fühlt sich dort schlecht bedient. Vielleicht schmeckt ihr auch das Essen nicht. Anschließend äußert sie in sozialen Netzwerken, dass dies das „schlechteste Restaurant“ sei, das sie je betreten hat, und dass es dort einen „grottenschlechten Service“ sowie eine „unmögliche Küche“ gebe. Der Restaurantbesitzer zieht wegen vermeintlicher Verleumdung vor Gericht, doch dieses lässt diese freie Meinungsäußerung zu. Anders hätte es vielleicht entschieden, wenn die Person von einer „ungenießbaren Küche“ geschrieben hätte. Dies würde bedeuten, dass das Essen nicht mehr vorgeschriebenen Gesundheits- und Hygienestandards entspricht. Dagegen lässt sich möglicherweise vorgehen, wenn diese Behauptung beweisbar falsch ist. Was lernen wir nun aus diesem Fall? Nun, der Restaurantbesitzer kann sich nur schwer gegen solche Äußerungen juristisch wehren. Er kann jedoch eine PR Agentur mit einem Reputations Management beauftragen, das sich gewaschen hat. Anschließend sind alle Interessenten davon überzeugt, dass es sich um das beste Restaurant am Platze mit einer exzellenten Küche handelt – während der negative Eintrag durch die Macht der PR + SEO auf die Seite 30 bei Google abrutscht, wo ihn niemand mehr liest.

Wie funktioniert Reputations Management prinzipiell?

Schon immer musste sich Unternehmen und andere Organisationen sowie Einzelpersonen um ihren öffentlichen Ruf (sprich: Reputation) kümmern. Heutzutage liegt der Fokus auf dem Internet, weil sich hier gute und schlechte Nachrichten am schnellsten verbreiten. Daher hat sich die Disziplin der Online-PR etabliert, die sich auch gezielt um die Reputation der Auftraggeber kümmert. Dazu gehören prinzipiell drei Aufgaben:

  • Überwachung des Rufs
  • Feststellen von Tendenzen
  • gezielte Beeinflussung der Reputation

Die Überwachung geschieht mit automatischen Tools. Diese scannen das Netz permanent nach Nachrichten zum Auftraggeber. Diese Tools müssen mit den relevanten Keywords gefüttert werden, damit sie alle Nachrichten wirklich finden. Zu diesen gehören der Name des auftraggebenden Unternehmens, aber auch Namen von Produkten und Leistungen sowie Namen von Geschäftsführern und anderen wichtigen Protagonisten. Wenn Nachrichten gefunden werden, sind Tendenzen zu überprüfen: Ergibt sich ein überwiegend positives oder negatives Bild? Gehen einzelne Nachrichten viral? Welches Image baut sich aktuell auf? Welche Grundannahmen herrschen zum Unternehmen? Gilt es als seriös, leistungsstark, günstig, umweltfreundlich und als guter Arbeitgeber? Oder werden genau gegenteilige Aussagen verbreitet? Der letzte Schritt besteht darin, im Netz möglichst viele positive Nachrichten zu platzieren, die das gewünschte Image erzeugen. Dabei bespielt die PR Agentur alle Kanäle, also Pressepublikationen ebenso wie Foren, Blogs und soziale Medien. Wichtig ist es, strikt nach SEO-Kriterien (Suchmaschinenoptimierung) zu verfahren. Die Interessenten sollen bei der Stichworteingabe die positiven Nachrichten zum Unternehmen zuerst finden. Das gelingt auch mit einem gewissen Aufwand und entsprechender Sorgfalt. An dieser darf es nicht fehlen, sonst funktioniert das Verfahren nicht. Nehmen wir folgendes Beispiel:

  • Ein Unternehmen stand vor einiger Zeit kurz vor der Insolvenz. Ein Wettbewerber erfuhr davon und stach den Fakt an die Presse durch. Nun tauchte irgendwo ein Artikel mit der Headline „Droht der Firma XY die Insolvenz?“ auf. Das Unternehmen konnte die Gefahrenlage abwenden und sich wieder erholen. Es ist nun auf dem Weg, sich wirtschaftlich zu sanieren und wieder seinen gewohnten guten Ruf zu etablieren. Doch der betreffende Artikel steht noch im Netz und wird gefunden, wenn jemand „Firma XY Insolvenz“ googelt. Das Reputations Management muss daher dieses Keyword in seinen Scan aufnehmen und dann mit entsprechenden Meldungen gegensteuern. Zum Beispiel könnte ein Gegenartikel die Headline tragen: „Es wurden Gerüchte um die Insolvenz von Firma XY gestreut.“ Die Sub-Headline lautet: „Wettbewerber der Firma XY verbreiteten das Gerücht, dieser ginge es schlecht und sie stehe kurz vor der Insolvenz. Das ist ausdrücklich falsch.“ Wenn nun mehrere Artikel mit diesem Duktus platziert werden, dürften sie bei der Stichworteingabe „Firma XY Insolvenz“ zuerst auftauchen und damit den Ruf retten. Natürlich ist bei diesem Vorgehen Augenmaß gefragt. Man sollte es mit der Negation der Negation auch nicht übertreiben, weil man damit unter Umständen schlafende Hunde weckt. Es genügt, dass der ursprüngliche negative Artikel in der Suchmaschine weit nach hinten gedrängt wird.

Leistungen von Bettertrust

Die PR Agentur Bettertrust kümmert sich um Ihr Reputations Management. Das ist im Normalfall wichtig und sollte zum Alltagsgeschäft gehören, doch es gelingt auch der Neuaufbau Ihrer Reputation selbst nach einem schweren Shitstorm. Hilfreich ist es für

  • Unternehmen,
  • sonstige Organisationen und
  • Einzelpersonen.

Lassen Sie sich Reputations Management der PR Agentur Bettertrust informieren. Sie stärkt nach eingehender Analyse Ihren Ruf und verknüpft diese Aufgabe mit einem kommunikativen Masterplan.

Erfolgskritischer Ruf

Der Ruf eines jeden Unternehmens ist erfolgskritisch. Reputation gilt heute bei Wirtschaftsunternehmen als die vielleicht härteste Währung, denn der Unternehmenserfolg hängt davon ab, ob Kunden einer Firma grundsätzlich vertrauen. Das ist die Basis jeder Geschäftstätigkeit. Wenn Sie auch noch einen Umbruch durchleben oder eine Krise erleiden, ist das Vertrauen Ihrer Kunden der wichtigste stabilisierende Faktor. Wie schnell jedoch ein Ruf beschädigt ist, zeigt sich in der Praxis: Es genügen ein Gerücht, unglückliche oder gar von der Konkurrenz gestreute negative Rezensionen, ein falscher Tweet (Paradebeispiel: Elon Musk) oder eine unglückliche Äußerung, um Ihre Reputation wenigstens phasenweise zu beschädigen – mehr oder minder schwer. Hierfür gibt es genügend prominente Beispiele. Es muss gar nicht jemand (wie Elon Musk) die eigene Reputation vorsätzlich sabotieren. Grundsätzlich ist diese im omnipräsenten Internet und vor allem in den sozialen Medien stets angreifbar. Wenn der Schaden einmal entstanden ist, fallen die Unternehmensumsätze und -gewinne, auch Ihr Image als Arbeitgeber kann stark leiden. Vielleicht haben Sie über Jahrzehnte an Ihrem guten Ruf gearbeitet: Nun ist er scheinbar über Nacht dahin. Lassen Sie uns den Schaden beheben.

Worum geht es bei der Reputation?

Am ehesten ist das soziale Konstrukt der Reputation mit dem althergebrachten „guten Ruf“ zu vergleichen. Diesen muss man sich bekanntlich langfristig und mühselig erarbeiten. Unterschwellig lassen sich auch Reputation und Image fast gleichsetzen, wobei Marketingexperten hier einen Unterschied machen: Reputation ist etwas Grundsätzliches, während ein Image wandelbar und mit eher konkreten Aussagen konnotiert ist. Man könnte es in etwa so darstellen:

  • Reputation: Das Unternehmen ist solide, glaubwürdig und preiswert (oder ein Anbieter zwar teurer, aber sehr zuverlässiger Premiumprodukte).
  • Image: Das Unternehmen ist neuerdings sehr hipp, hat die ökologische Wende vollzogen, ist fresh und modern, denkt quer. Oder es spricht gegenteilig konservative Werte an, die manche Zielgruppen sehr schätzen.

Demnach wäre Reputation vertrauensbasiert, Image hingegen wertebasiert. Die Imagepflege ist ein anderer Bereich als die Reputationspflege.

Fazit

Gehen Sie in Bezug auf Ihre Reputation kein Risiko ein. Für mehr Informationen können Sie hier Kontakt aufnehmen.