Mark Löchner – Ein Friedberger durch und durch

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Mark Löchner – Ein Friedberger durch und durch

Wir kennen uns nun schon bald zwanzig Jahre. Mark Löchner ist ein Typ. Der sagt was er denkt. Geradlinig und konsequent. Wir sitzen in seinem Store „Showroom“ bei einem Espresso.

Showroom Friedberg

Showroom ist eines von drei Geschäften, die Mark auf der Kaiserstraße führt. Neben einem Schuhgeschäft, ein Geschäft für Accessoires und eben Showroom, wo moderne und bezahlbare Damenoberbekleidung angeboten wird.

Der gebürtige Butzbacher hat seine Realschule an der Adolf-Reichwein-Schule gemacht und dann beim Modehaus Ruths in Friedberg eine Lehre als Einzelhandelskaufmann / Verkäufer gestartet. Im Anschluss Anfang 89 ging es zum Herrenausstatter ANNAS nach Frankfurt. Das Angebot bei Ammerschläger auf der Zeil Karriere zu machen, ließ er sich nicht entgehen. Innerhalb von vier Jahren verantwortete er den Einkauf sämtlicher Herrenartikel für das In- und Ausland im Hause. Mark entwickelte in dieser Zeit ein Szenario für eine selbstständige Karriere. Nach dem Ausstieg im Frühjahr 97 startete er mit seiner damaligen Partnerin „Classico“, das Geschäft  für Damenoberbekleidung in seiner Stadt Friedberg.

„Es war immer klar, dass ich nach Friedberg zurückkomme und dort etwas aufbauen wollte“ so Löchner. Im Jahr 2001 kam für fünf Jahre das Kindermodegeschäft „Topolino“ am Aliceplatz in Bad Nauheim hinzu. In 2005 gab es einen Ausflug in die Herrenwelt.
Unter „Classico- der Mann“ versuchte Mark die Männer ins Visier zu nehmen. „Männer sind nicht so modebewusst wie die Frauen. Ich habe festgestellt, dass die Mode für die Frau doch mein Bereich ist“ so Mark. Es folgte die Eröffnung des Outlets und des Schuhgeschäfts. „Classico“ wurde in 2014 dann in „Showroom“ um geflaggt.

Heute sind fünf Mitarbeiter in Anstellung. Der Frauenversteher öffnet sich so langsam zum Privaten.

Nach dem  Business gehen wir an die Person Löchner.

Seine Leidenschaft gilt dem Kochen. Das er was kann, zeigt Mark monatlich in der Gazette, wo er als Koch mit dem Küchenchef unseres besuchten Restaurants ein Gericht zaubert. „Ich liebe gutes Essen. Ich kaufe in der Regel frisch ein. Gute Zutaten ergeben ein gutes Essen. Dazu ein edler Tropfen oder einen exzellenten Grappa“.

Der Genießer Löchner ist seit 15 Jahren Fan des ansässigen Eishockeyvereins in Bad Nauheim. Dass er Eintrachtfan wurde,  lag nicht an der Leidenschaft oder dem Erfolg und Tradition, die dieser Verein für viele Hessen verkörpert. „Weil die Bayern Trikots ausverkauft waren, hab ich als junger Bub eben das Frankfurter Trikot erhalten“, sagt Löchner schmunzelnd.

„Motorräder und Autos sind weniger wegen der Geschwindigkeit schon so viele Jahre für mich faszinierend und stete Wegbegleiter. Es ist das Design und der Spirit, der mich zum Kaufen bewegt, wie aktuell mein weißer Mercedes S-Klasse aus den 60er Jahren.“

Wir kommen auf seine Stadt Friedberg zu sprechen. „Friedberg ist eine lebenswerte Stadt. Mit inhabergeführten Geschäften wie u.a. Ruths, Decher, Mangels, Bindernagel sowie großen Labels durchaus eine lohnenswerte Einkaufsmeile. Abgerundet mit Gastronomieangeboten haben wir was zu bieten. Es wird zu vieles schlecht geredet. Lasst uns nach vorne schauen und unser Netzwerk pflegen“.

Beim zweiten Espresso, der übrigens eine gute Crema hat, quasseln wir noch über die alten Zeiten und was sich alles so verändert hat. Mark Löchner, ein Friedberger mit Weitblick und eine verlässliche Größe im regionalen Business.

Von | 2017-03-20T23:24:31+00:00 20.03.2017|Kategorien: Helden der Stadt|Tags: |0 Kommentare

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Stadt Gazette – Unabhängig anders. Das ist unser Motto und danach suchen wir auch unsere Themen aus. Bedingung: Diese müssen aus der Nähe kommen. Bad Nauheim - Butzbach - Friedberg - Rosbach - Hessen / Wetterau

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