Jürgen Kremer – Das Leben mit den Autos

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Jürgen Kremer – Das Leben mit den Autos

Heute besuche ich den Verkaufsberater Jürgen Kremer im Autohaus Kuhl in Friedberg. Es erwartet Euch liebe Gazette Leser eine außergewöhnliche Geschichte. Im Autohaus auf der Frankfurter Straße hat Jürgen Kremer seit nunmehr elf Jahren seinen Arbeitsplatz und berät die Kunden ganz im Zeichen des Opelblitzes. Geboren und aufgewachsen in Großenlüder (Nähe Fulda), ging er nach der Schule erst bei einem VW-Händler in die Lehre. Es folgte die Bundeswehr und das Studium der Betriebswirtschaft, bevor Kremer im Januar 1975 dann für 31 Jahre bei Georg von Opel in Bad Nauheim startet. „Ich habe mich schon immer für Autos interessiert. Einer der Gründe war sicher auch die fehlende Verkehrsanbindung in die Wetterau und RheinMain“, so Kremer. Gestartet in der Disposition hat er schnell gemerkt, dass der Kontakt mit Kunden sein Steckenpferd ist. Es folgen viele schöne Jahre in der Filiale Bad Nauheim. „Die täglichen neuen Herausforderungen mit Bestands- und Neukunden, immer neue Modellvarianten, die auf den Markt kamen (kommen), haben meine Arbeit so abwechslungsreich gemacht“, so Kremer. Georg von Opel expandiert und kauft zu. Anfang 2000 besitzt man 37 Filialen. Das Tempo und der Zukauf rächen sich. Georg von Opel schließt Filialen, es kommt zur kompletten Aufgabe. Ende Mai 2006 ist Schluss für den Standort Bad Nauheim. Kremer wechselt zu Kuhl.

Der Vereinsmensch Jürgen Kremer war 25 Jahre Vorsitzender im ortsansässigen Tischtennisverein, weitere 15 Jahre im Vorstand der Sportunion sowie 1999 für zwei Jahre im Vorstand des heimischen Eishockey-Zweitligisten EC Bad Nauheim. „Durch unser Sponsoring von Georg von Opel beim Eishockey hatte man einen engen Draht zum Präsidium des Vereins. Und irgendwie war ich dann da so drin“, ein lachender Kremer. Heute fehlt die Nähe und man besucht noch ab und an ein Derby. Ansonsten geht es so oft wie möglich mit seiner zweiten Frau Manuela nach Zell am See zum Ski fahren. „Wir planen hier immer für drei Wochen im Winter und drei Wochen im Sommer herzukommen“, ein aufgeräumter Kremer. Denn eigentlich könnte Jürgen schon seit Juli 2016 im wohlverdienten Ruhestand sein. „Aber die Arbeit macht durch die tägliche Abwechslung so viel Spaß und außerdem verdient man noch was zur Rente dazu“, ein gutgelaunter Kremer. Es gab auch einen großen Tiefschlag in seinem Leben. 2012 kam der Herzinfarkt. „Seitdem leben wir bewusster, nutzen unsere Freizeiten und sind durch unseren Hund täglich an der frischen Luft“.

Jürgen Kremer - Das Leben mit den AutosJürgen Kremer, der nun seit 43 Jahren immer im Dienste mit der Automarke aus Rüsselsheim verbunden ist, ist ein herzensguter Mensch, wo Freundlichkeit und Optimismus nicht aufgesetzt ist. Ein Verkäufer, den man als echten Dino bezeichnen darf. Wer arbeitet sein Berufsleben für ein Produkt? Wir wünschen Jürgen und seiner Familie noch viele schöne Lebensjahre und dass er noch viele Autos auf die Straße bringt.

Von |2018-07-24T19:20:22+00:0024.07.2018|Kategorien: Helden der Stadt|Tags: |

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