Der Muntermacher … klein, stark, braun: Der Espresso

Nach einem ersten Besuch in der Kreisstadt haben wir uns für eine Fortsetzung des Muntermachers entschieden. Herausgeber Dirk Ex (in den 90er Jahren selbst Inhaber einer Kaffeebar) sowie Espressoliebhaber Mark Löchner waren nun in der Kurstadt unterwegs. „Wir haben fünf Cafe-Typen herauskristallisiert. Zum einen die typischen italienischen Eiscafés ( 4), die klassischen seit Jahrzehnten geführten Cafés (wie Bienenkorb, Mirwald, Müller, Wiener Cafe), die Ausflugscafes (Flugplatz, Schwyzer Hüsli, Milchbar, Hexenhäuschen), die Bäckerei-Cafés (Künkel, Mack, Hinnerbäcker) und dann die trendigen Cafebars wie Phono, Fellini und Co. Wir haben uns dann für einen Mix entschieden und so sieben Mal einen Espresso bestellt. Ähnlich wie in Friedberg haben wir optisch und geschmacklich einige Unterschiede festgestellt.

Es gab verschiedenste Varianten. Das ist ja auch vom Typ abhängig, der eine mag es eher mild, der andere eher stark. Nicht ganz unwichtig war uns das Ambiente der Locations. Denn es ist chic, deutsches liebstes Getränk außer Haus zu konsumieren. Ein Stück Italien haben die beiden Bars von Pane e vino und Davide rübergebracht. Die beiden Espressi haben sehr gut abgeschnitten. Angenehm überrascht waren wir vom guten Geschmack bei Künkel. Eher mild im Bienenkorb, rund und kräftig im Genussladen, stark im Levante. Fehlerteufel in Friedberg: TOP MAN hat eine spezielle Bohnenmischung und keinen Heimbs Kaffee.

Download: Espressotest-Mai2016.pdf